08.06. | SPD-Fraktion benennt Delegation für Bundespräsidentenwahl
Die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag hat am Dienstagmorgen die Liste ihrer Delegierten für die Wahl des Bundespräsidenten am 30. Juni beschlossen. Die 19-köpfige Delegation wird angeführt von dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Wulf (Oldenburg). Neben Wulf gehören lediglich drei weitere Abgeordnete der Delegation an: Wolfgang Jüttner (Hannover), Ulla Groskurt (Osnabrück) und Dörte Weddige-Degenhardt (Wolfenbüttel).
Für die übrigen 15 Plätze wurden Vertreter des gesellschaftlichen Lebens in Niedersachsen benannt. Darunter sind die Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Conti, Bärbel Bruns, der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bernhard Witthaut, der Präsident der Ostfriesischen Landschaft, Helmut Collmann, die Rollstuhlsportlerin Irmgard Wandt, der Göttinger Verleger Gerhard Steidl, die Geschäftsführerin des Freiwilligenzentrums Hannover, Ingrid Ehrhardt, der Landrat des Landkreises Peine, Franz Einhaus, die Bürgermeisterin der Stadt Bad Münder, Silvia Nieber, der Vorsitzende des Bezirksverbandes Hannover der Arbeiterwohlfahrt, Axel Plaue, die Studentin Kader Karabulut sowie Sophie Bergmann, Dieter Galas, Karl-Heinz Mühe, Otto Stender und Hans-Rainer Strang.
„Unsere Delegation stellt einen Querschnitt der Bevölkerung dar. Anders als CDU und FDP, die nur politische Funktionsträger nach Berlin entsenden, besteht unsere Delegation zu drei Vierteln aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern“, sagte Fraktionschef Wolfgang Jüttner am Dienstag in Hannover. Man fahre sehr entspannt zur Wahl des Bundespräsidenten nach Berlin. „Was man über das schwarz-gelbe Wulff-Lager nicht sagen kann. Wenn man sich deren Liste anschaut, kann man erahnen, wie sehr man sich um die Mehrheit für den eigenen Kandidaten sorgt. Offenbar gelten Nicht-Politiker bei Schwarz-Gelb als Abstimmungsrisiko“, sagte Jüttner.